Grundlagen zur Archaeologie


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    Die Archäologie (gr. archaios = alt und logos = Lehre) erforscht die kulturelle Entwicklung der Menschheit erforscht. Sie interessiert sich nur für den Menschen und seine Hinterlassenschaften, wie etwa Gebäude, Werkzeuge und Kunstwerke. Sie umfasst einen Zeitraum von der Menschwerdung vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart.
    Dabei gibt es spazialisierungen in Epochen (z. B.
    Ur- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Mittelalterarchäologie usw.) oder Regionen (z. B. Vorderasiatische Archäologie).

    Obwohl die Methodik sich meist ähnelt, können die Quellen unterschiedlich sein. In der Vor- und Frühgeschichte hat man es hauptsächlich mit materieller Kultur zu tun, in der Mittelalterarchäologie kann dabei teils auf Schriftquellen zurückgegriffen werden. Diese stehen für Archäologen im Gegensatz zu Geschichtswissenschaftlernaber nicht im Mittelpunkt.

    In der modernen Archäologie tragen Erkenntnisse zu Umwelt, Klima, Ernährung oder zum Alter von Funden zur Rekonstruktion vergangener Kulturen bei.

    Die Ursprünge der Archäologie gehen etwa 550 Jahre zurück. Cyriacus von Ancona (ca. 1391- 1455), ein italienischer Kaufmann und Humanist, gilt als Gründungsvater der modernen klassischen Archäologie. Bereits 1588 wird ein Dolmen bei Roskilde ausgegraben. 1662 erhält Uppsalaals erste Universität einen Lehrstuhl für Altertumskunde. 1685 wird in Houlbec-Cocherel in Nordfrankreich eine neolithische Grabkammer ausgegraben . Sie gilt als die älteste archäologische Grabung, weil hier 1722 der erste erhaltene Grabungsbericht erstellt wurde. Der Kieler Professor J. D. Major öffnet um 1690 zahlreiche Hügelgräber, um die Herkunft der Einwohner der Halbinsel Jütland zu klären.
    1837 erfand C. J. Thomsen
    das „Drei-Perioden-System: Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit. Um 1865, unterschied J. Lubbock die Steinzeit in das „Paläolithikum“ (Altsteinzeit) und „Neolithikum“ („Neusteinzeit“/Jungsteinzeit).
    1802 wurde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel der erste Lehrstuhl für klassische Archäologie eingerichtet.
    Der Schwede
    Oscar Montelius (1843–1921) entwickelt als erster ein System zur Einordnung (Periodisierung) von Fundstücken und schafft die Grundlage einer relativen Chronologie.

    Seit dem 20. Jahrhundert greift die Archäologie vermehrt auf Techniken anderer Wissenschaften zurück, z.B. die 1949 entwickelte 14C-Datierung, DNA-Analyse u.a..  

    Die vorliegende Homepage Steinzeugen beschäftigt sich ausschließlich mit der Ur- und Frühgeschichte.


    Zeittafel für Nordwestdeutschland

    Bezeichnung

    Zeitspanne

    Bemerkungen

     Altsteinzeit = Paläolithikum

     12000-8000 v. Chr.

     Eiszeit

     Mittlere Steinzeit = Mesolithikum

       8000-4000 v. Chr.

     Ende der Eiszeit

     Jungsteinzeit = Neolithikum

       4000-2000 v. Chr.

     3500-2700 v. Chr. Großsteingräber der  Trichterbecherkultur in der Wildeshauser Geest  und in Nordwestdeutschland

     Bronzezeit

       2000 - 600 v. Chr.

     Hügelgräber in der Wildeshauser Geest

     vorrömische Eisenzeit

         600 - 0 v.Chr.

     römische Kaiserzeit

             0 - 375

     


    Literaturquellen

         Wikipedia

    Weitere Details zur Literatur (ISBN etc.) siehe Quellen.


    Grundlagen zur Jungsteinzeit und den Großsteingräbern

 
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