45. Großsteingräber im Kreis Plön - Dobersdorf

für Interessierte: ein wenig wissenschaftlicher Hintergrund zu den Großsteingräbern --> hier klicken 
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
 

277. Probsteierhagen (180)

278. Dobersdorf I (181)

279. Dobersdorf II (182)

280. Dobersdorf III (183)

281. Dobersdorf IV= Timbrook I (184)

282. Dobersdorf V= Timbrook II (184a)

(die 200er Nummern hinter den Gräbern geben die offizielle Katalogisierung der Großsteingräber nach E. Sprockhoff wieder)


Beschreibungen folgen in Kürze

 

277. Großsteingrab Probsteierhagen, südlich von Probsteierhagen (-), Sprockhoff-Nr. 180

Das ursprünglich wohl30 x 7 m große Hünenbett ist heut sehr stark zerstört. Von der Umrandung wurden fast alle Steine fortgeschafft, und auch von der Grabkammer, einem Dolmen, sind nur noch 4 Steine erhalten.

Das Grab liegt ca. 400 m südöstlich von Probsteierhagen neben der K 31.


Position Garmin: N 54° 21,402' E 10° 17,814'; GoogleEarth: 54° 21,401' N, 10° 17,806' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


278. Großsteingrab Dobersdorf I, südwestlich von Tökendorf, (-), Sprockhoff-Nr. 181

Auch dieses Hünenbett, das wohl einmal 60 m gelang gewesen sein mag, wurde total zerstört. Einige kleinere Steine der Umfassung ragen noch ein Stück aus der Erde, eine Kammer ist nicht zu finden. Wenn es sich um einen Dolmen handelt, könnte er noch im Hügel verborgen sein. Der Langhügel selbst ist noch relativ gut zu erkennen.

Etwa mittig im Wald, der südlich von Tökendorf liegt, geht von der K 31 nach rechts und links ain Waldweg ab. Man folgt dem Weg nach Osten, und sieht nach ca. 200 m rechts den langgestreckten Hügel liegen.

Position: Garmin: N 54° 19,582’, E 10° 17,233’, GoogleEarth: 54° 19,584' N, 10° 17,234' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


279. Großsteingrab Dobersdorf II, westlich von Gut Rantzau, (?), Sprockhoff-Nr. 182

Wenn man den Wald betritt, sieht man eigentlich nur eine wirre Ansammlung von Steinen. Aber die Skizze unten zeigt, dass von dem Hünenbett noch zahlreiche, allerdings kleine Umfassungssteie und die quergestellte Kammer, ein erweiterter Dolmen, erhalten sind.
Das Hünenbett ist 15 x 5 m groß, die Kammer am Boden 2,2 x 0,80 m. Die Kammer wurde 1951 archäologisch untersucht, wobei man ein Steinbeil fand.
Der ehemalige Hügel des Hünenbettes ist eingeebnet.

Etwas westlich von Grab II geht ein Waldweg nach Nordosten in den Wald. Nach ca. 70 m liegt linkerhand das Großsteingrab.

Position: Garmin: N 54° 18,465', E 10° 17,608', GoogleEarth: 54° 18,477' N, 10° 17,578' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


280. Großsteingrab Dobersdorf III, südwestlich des Dobersdorfer Sees, (+), Sprockhoff-Nr. 183

Und noch ein Hünenbett, dessen Hügel noch gut zu erkennen ist. Seine Form und Größe (19 x 6 m) ist anhand der verblieben Umfassungsteine noch gut zu erkennen. Die Kammer, ein zum Hünenbett gleichgerichteter Urdolmen, ist 1,8 x 05 m klein. Ein Deckstein liegt neben der Kammer. der zweite ist verschwunden. Auch in dieser Kammer wurde 1951 gebraben, wobei ebenfalls ein Steinbeil zutage kam.

Grab II liegt direkt über einer Böschungsmauer nördlich der K 39, etwa 300 m bevor sie in die K 31 mündet.

 

Position: Garmin: N 54° 18,410’, E 10° 17,642’, GoogleEarth: 54° 18,413' N, 10° 17,640' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


281. Großsteingrab Dobersdorf IV = Timbrook I, nordwestlich von Lilienthal, (+), Sprockhoff-Nr. 184

Laut Sprockhoff handelt es sich um die zerstörte Kammer eines Großdolmens, die vermutlich einmal 4 x 1,6 m groß gewesen ist. Die Decksteine wurden gesprengt, ihre Reste liegen z.T. noch herum.

Ca. einen halben km nördlich von Lilienthal geht von der K 31 eine kleine Staraße nach rechts nach Timbrook ab. Nach etwa 100 m befinden sich links einige große Bäume, unter denen das Großsteingrab liegt.

Position: Garmin: N 54° 18,001', E 10° 17,676', GoogleEarth: 54° 18,003' " N, 10° 17,664' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps

 

 


282. Großsteingrab Dobersdorf V = Timbrook 2, nordöstlich von Lilienthal, (++), Sprockhoff-Nr. 184a


Im Sprockhoff'schen Atlas der Megalithgräber I wird erwogen, dass an dieser Stelle einmal ein Großsteingrab gestanden haben könnte. Zwei große Steine am Rande einer tiefen Grube werden dort beschrieben.
Ich selbst fand an besagter Stelle die in der Skizze verzeichneten Steine, die einen sanften Hügel ringförmig umgeben.Auch einige größere Steine lagen verstreut herum. Aber die klassischen Formen eines Großsteingrabes sind nicht mehr zu erkennen.

Man fährt am besten die L 211 vom Rastorfer Kreuz aus nach Norden, bis nach etwa 2,5 km links der zweite Wald beginnt. Kurz darauf folgt rechts ein Gebäude nahe an der Straße. Dort gegenüber führt ein Weg in den Wald. Dem folgt man ein kurzes Stück, biegt dann nach rechts ab, und folgt dem WEg in einem großen Bogen, bis man dem Feld sehr nahe kommt. Dort liegt rechts das Grab.

Position: Garmin: N 54° 18,162', E 10° 19,191', GoogleEarth: 54° 18,164' N, 10° 19,188' O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps

 

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