"andere, besondere" Steine in der Wildeshauser Geest
und nördlich davon

12 Apostel, Ahlhorn

Sonnenstein Beckstedt

Sonnenstein Harpstedt

Sonnenstein Horsten

Hexenstein, Neerstedt

Furchenstein, Döhlen

Karpetstein, Bissel

König Och, Ahlhorn

falsches Steingrab, Steinloge

Findlinge nahe der Braut

Stripenstein, Steinloge

Findlinge Schnitgershöhe

Findling Hagel, Großenkneten

 Findling Sandhatten

zu den Übersichtskarten
Für die Lagepläne wurden Karten von www.earth.google.com verwendet. 
Bewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker


die 12 Apostel inmitten des Gebietes "Ahlhorner Fischteiche" (+)

Bei der Findlingsgruppe "12 Apostel" deuteten Untersuchung, die in in den 50er Jahren von K. Michaelsen, einem ehemaligen Direktor des Oldenburger Landesmuseums, durchgeführt wurden, darauf hin, dass sie nicht von Gletschern der Eiszeit, sondern zu Urzeiten vom Menschenhand abgelegt wurden. Eine entsprechende Skizze Michaelsens (rechts oben) zeigt 14 Steine in zwei fast konzentrischen Kreisen. Eine Achse durch die Mittelpunkte beider Kreise und einen weit nördlich, außerhalb der Kreise liegenden Stein deutet ziemlich genau auf den Punkt der Sommersonnenwende. D.h. es könnte sich um sog. Kalendersteine handeln, mit deren Hilfe unsere frühen Vorfahren die Jahreszeiten genau bestimmt haben.
1896 sind in "Die Bau- und Kunstdenkmäler des Herzoftums Oldenburg - Amt Wildeshausen" die "11 Apostel" benannt, und es sollten noch 16 Steine gewesen sein, von denen 12 in einem Oval lagen. Damals kursierte auch der Name "Bauthasteine" für diese Formation.

Auf dem Foto oben sind vier Steine zu sehen, die ziemlich genau in einer Reihe liegen. Das Foto ganz unten gibt einen Eindruck von der Lage von 11 der heute noch sichtbaren Steine.
Ich selbst kann allerdings die Lage in der Skizze von Michaelsen nicht nachvollziehen. In der Karte unten ist die heutige Lage der Steine entsprechend meiner eigenen Vermessung und der Google-Satellitenkarte (kleines Bild rechts) eingezeichnet. Die beiden konzentrischen Kreise nach Michaelsen sind nicht mehr zu erkennen. Und auch der bei Michaelsen weit nordöstlich liegende Stein (1) liegt heute näher an den anderen Steinen, als von Michaelsen vermessen. Angeblich sollen die Steine bei Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Sturm 1972 bewegt worden sein.
Schon Michaelsen hatte beklagt, dass 1922 bei der Anlage der Fischteiche ein Weg (grau) und ein Zuleiter (blau) mitten durch die damals schon unter Denkmalschutz stehenden Steine gelegt wurden, und vermutete, dass 2 Steine unterhalb des Weges vergraben wurden.
Denn eigentlich wäre es ja wirklich ganz toll, wenn es im Gebiet der Ahlhorner Fischteiche vor ca. 5000 Jahren wirklich ein vorzeitliches Observatorium gegeben hätte. 
Aber leider wird die Idee von den heutigen Archäologen verworfen.


die 12 Apostel heute

 

Wenn man aus Ahlhorn nach Cloppenburg fährt, führt der 2. Waldweg hinter der Autobahnabfahrt zu den Fischteichen (Ausschilderung vorhanden). Vom Parkplatz südlich der Fischteiche folgt man dem rot markierten Fußweg bis zum ersten großen Fahrweg. Dem folgt man nach links bis zur nächsten Wegkreuzung. Direkt nordöstlich liegt eine Lichtung, auf der 10 Apostel zu sehen sind. Der 11. und 12. liegen westlich des Grabens bzw. des Fahrweges.

Position Google Earth: 52° 55'31,75" N, 8° 20'15,63" O

Der Weg zum Stein mit Google-Maps

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Sonnenstein Beckstedt, südöstlich von Wildeshausen (+)

Der annähernd dreieckige Beckstedter „Sonnenstein“ ist ca. 90 cm hoch und 40 cm tief und besteht aus rotem Granit. Er zeigt elf konzentrische Kreise und eine mittige schalenförmige Einkerbung, deren Bedeutung bis heute unbekannt sind.
Ähnliche Kreismotive finden sich auf Steinen in Irland, Schottland, Skandinavien und Amerika. Sie werden dort als Sonnendarstellungen gedeutet, und deshalb bezeichnet man den Beckstedter und den ähnlichen Harpstedter Stein (s.u.) als „Sonnensteine“. Ein dritter Stein ist aus Horsten, Kreis Wittmund bekannt. Wofür diese Steine benutzt wurden, weiß man nicht.
Der Beckstedter Sonnenstein wurde 1921 beim Abbruch eines Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert entdeckt und in einem Vorgarten aufgestellt. Da man ihm keine Bedeutung beimaß, ist er seitdem viel herumgekommen. Er wurde
1955 an das Väterkunde Museum in Bremen abgegeben, das später in das Roselius-Museum, Worpswede, umgewandelt wurde. Dessen archäologische Sammlung und Bibliothek wurde vom Archäologischen Landesmuseum Schloß Gottorf übernommen, und so steht der echte Beckstedter Sonnenstein jetzt seit 2004 in Schleswig (Information von Dr. Ingrid Ulbricht, Leiterin des Fundarchivs Schloss Gottorf). D.h. in Beckstedt steht seit 1955 leider nur noch eine sehr gute Kopie des Sonnesteins.
Und obwohl man ihn weggab,
ziert der Stein heute das Siegel der Gemeinde Colnrade.

Man erreicht Beckstedt, indem man von den Reckumer Steinen weiter nach Süden durch Hölingen nach Beckstedt fährt, wo man sich nach links hält. Mitten im Ort steht unter einem großen Baum der unscheinbare, kleine Sonnenstein.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps

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Sonnenstein Harpstedt, beim Harpstedter Amthaus (+)

Der Harpstedter Sonnenstein ist 1,10 x 0,8 x 0,3 m groß und besteht wie der Beckstedter Sonnenstein (s.o.) aus rotem Granit. Er hat zwölf eingeritzte konzentrische Kreisen und eine mittige Einkerbung, d.h. ein Ring mehr als der Beckstedter Stein. Ein ähnlicher Stein in Horsten, Kreis Witttmund, zeigt sogar 17 Kreise.
Der Harpstedter Sonnenstein wurde in den späten 1920er Jahren am Harpstedter Galgenberg gefunden, und man hielt ihn für eine mittelalterliche Schützenscheibe. Aber erst als 1955 der Sonnestein in Beckstedt aufgestellt wurde, wurde auch der Harpstedter Stein genauer untersucht und dem bronzezeitlichen Sonnenkult zugeordnet. 
Kritiker bezweifeln das Alter der Sonnensteine. Derart regelmäßige Kreise hätten unsere bronzenzeitlichen Vorfahren niemals anfertigen können.

Der Harpstedter Sonnenstein steht als Original mitten im Ort direkt vor dem historischen Amtshaus (gegenüber dem Restaurant Wasserburg).

Der Weg zum Stein mit Google-Maps

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Sonnenstein Horsten, in Horsten bei Etzel (+)

Bronzezeit ca. 1000 v.Chr. 17 konzentrische Kreise und ein Loch in der Mitte. Dieses Loch fehlt bei den Sonnensteinen von Beckeln und Harpstedt.
(K.H. Marschallek, Ostfriesland;  H.G. Steffens, Ndrs. Jahrb. 37, 1965; Führer zu arch. Denkmälern in Deutschl., Bd 35, Ostfriesland,))

der Weg zum Sonnenstein mit Google Maps

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Hexenstein, bei Neerstedt, nördlich von Ohe, (+)

Der Hexenstein ist ein riesiger, erratischer (d.h. einzelner) Findling aus rötlichem Granit. Er ist einer der größten Findlinge in der Wildeshauser Geest und wird auch als „brede Stehen, brede Steen“ (breiter Stein) bezeichnet. Er ist 4,71 x 3,15 m groß und ragt 1,2 m aus dem Boden. mindestens ein weiterer Meter dürfte noch im Boden stecken, so dass als sicher gelten darf, dass der Stein ein Volumen von 15 m³ und ein Gewicht von 39 t hat.
Der Hexenstein ist ein sog. "Schalenstein", denn seine Oberfläche weist drei große und zahlreiche kleinere Vertiefungen (Schälchen oder Näpchen) auf. Deren Zweck ist nach wie vor unbekannt. Als Behältnisse für flüssige Opfergaben wie Blut oder Milch können sie nicht gedient haben, denn sie befinden sich auch auf senkrechten Flächen. Und da die meisten ohne jede besondere Anordnung angebracht wurden, ist es nahezu unmöglich, ihnen eine astronomische Bedeutung beizumessen. Man kann eine quadratische Anordnung von 4 Näpfchen und ein gleichseitiges Dreieck erkennen. Der Name Hexenstein soll daher rühren, dass diese drei größten Vertiefungen als Standpunkte für ein Hexenspinnrad gedient haben sollen.
Andere Überlieferungen sprechen von Zwergen (Menneken), die unter dem Stein hausten, und aus den Schälchen gegessen haben.
 

Ähnliche Schälchen hat auch der Deckstein der Bargloyer Steinkiste. Dort gibt es auch eine "tolle" Erklärung für die Schälchen.

Im April 2008 wurden neue Hinweistafeln aufgestellt, u.a. ein kleines, blaues, offizielles Schild, auf dem das "Großsteingrab" Hexenstein als archäologisches Denkmal ausgewiesen wird. Der Hexenstein ist aber niemals Bestandteil eines Großsteingrabes gewesen, sondern war immer ein sog. erratischer Findling.

Im April/Mai 2008 wurde der Stein für eine Laservermessung sorgfältig gereinigt.

Der Hexenstein befindet sich seit dem 13.1.1881 im Besitz des Oldenburger Landesvereins für Altertumskunde und Landesgeschichte, der es für 135 Mark gekauft hatte. Er ist sowohl archäologisches Boden- als auch Naturdenkmal. Der Hexenstein liegt in einem Feld, und ist deshalb während der Wachstumsperiode kaum zu sehen. Man befährt die Straße Westrittrum-Neerstedt und biegt in Ohe nach Norden ab. An der nächsten Kreuzung nach rechts und nach weniger als 1 km geht ein Feldweg nach Norden ab. Kurz vor dem Wald liegt der Hexenstein links im Feld.
Position: Garmin: N 52° 59,203'; E 8° 22,943'

Der Weg zum Stein mit Google-Maps

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Hexenbett, bei Neerstedt, nördlich von Ohe, (-)
Nur wenig nordwestlich vom Hexenstein liegt dicht am Waldrand das sog. Hexenbett, ein etwas kleinerer Findling, in dessen natürlicher Oberflächenvertiefung die Hexen geschlafen haben sollen.
Der Stein wurde 2010 genau untersucht, ob er ebenfalls Schälchen aufweist. Dies ist aber nicht der Fall. Er ist kein archäologisches Boden-, sondern nur ein Naturdenkmal.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps


Furchenstein, in Döhlen, (-)
Mitten in Döhlen bei Großenkneten liegt ein kleiner unscheinbarer Findling, der ein umlaufende, deutliche Furche aufweist. Sinn, Zweck und Herkunft dieser Furche ist unbekannt. Ihre Entstehung wird aber auf die Steinzeit, d.h. vor ca. 3000 - 4000 Jahren datiert.

Position: N 52° '; E 8° ' (wird nachgereicht)     Der Weg zum Stein mit Google-Maps

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Karpetstein, bei Großenkneten, in Bissel, (+)
Der "Karpetstein" (auch "Capett-" oder "Kapitstein") ist ein gigantischer Findling, der im Garten eines Privathauses in Bissel bei Sage liegt. Es ist der zweitgrößte erratische Stein, den ich im Oldenburgischen kenne und misst 3,0 x 2,6 x 1,6 m.
Der Sage nach ist es ein sog. Gleitstein, d.h. Frauen, die sich Kinder wünschen, sollen die glatte Fläche des Steins hinunterrutschen, damit ihr Wunsch erfüllt wird.
Vor einigen Jahren wurden an seiner Nordseite zwei sog. Näpfchen entdeckt, die von Menschenhand eingetieft und in der Bronzezeit zu Kultritualen genutzt worden sind.
Wo der Name herstammt, konnte ich leider nicht ermitteln. Es gibt nur einen HInweis auf das lateinische "caput" = "Kopf", aus dem im Laufe der Zeit Kapet gewurden ist.
T. Runge wies auf eine weitere Deutungsmöglichkeit hin: Ka, Ko könnte für "Grenze" und Pit, Pith für "Sumpf" stehen. In der Nähe liegt das "Alte Moor", das lange Zeit ein Grenzmoor war.
Position: 52° 57,137 N, 8° 10,397 E     
Der Weg zum Stein mit Google-Maps


König Och, zwischen Ahlhorn und Sage, (+)

Der Stein „König Och“ ist ein großer Granitfindling an der Straße von Ahlhorn nach Sage, kurz vor Regente.
Er ist interessant, weil sich um ihn zahlreiche Geschichten ranken.
Denen zufolge war Och ein fremder König, der mit seinem Heer an diesem Stein ausruhte, und dort einen Friedensvertrag unterzeichnen wollte. Er hatte aber sein Siegel vergessen und sagte: „Och, ik hebb mien Petschaft vergeten“. Seitdem heißt der Stein „König Och“. Anderen Sagen zufolge war Och ein Riese (Hüne), und der Stein soll z.B. aus einem Loch in einem der Zähne des Königs bzw. aus seinem Holzschuh herausgefallen und dort liegen geblieben sein.
Der Riese Och soll in der Sager Heide gewohnt haben, und zahlreiche Namen in der Gegend von Großenkneten sollen auf ihn zurückgehen. Ich zitiere folgende Beispiele, die aber wohl von sehr großer Phantasie zeugen:
Och hatte ein Sommerhaus südöstlich von Großenkneten, weshalb die Gegend heute noch „Pallast“ heißt. Bei einem Unwetter musste er einmal in einem Bauernhaus Schutz suchen, daher der Name „Hagel“. „Regente“ soll sich demnach daher ableiten, dass Och ein anderes Mal dort vor einem fürchterlichen Regenschauer unter stellte. (Ich halte es für wahrscheinlicher, dass Regente sich vom altdeutschen „Regte“ = „baumbestandene Feldumwallung“ ableitet).

Der Weg zum Stein mit Google-Maps


falsches Steingrab südöstlich von Steinloge (+)

Zwischen der Autobahnabfahrt Wildeshausen West und Schnittger's Höhe geht von der B 213 den Varnhorner Weg ab. Man fährt diesen kurz nach Süden, bis links der erste Fahrweg abgeht. Dort gegenüber folgt man dem Waldweg nach Westen bis ein geschotterter Waldweg quert. Auf diesem einige Meter nach Norden liegen links 8 große Findlinge aufgetürmt, dass man denken könnte, es sei ein Grab - es ist aber definitiv keines!
Diese Findlinge wurden beim Aufräumen nach dem großen Orkan Quimburga 1972 vom Baggerfahrer Günter Pacholke dort zusammengetragen, "damit man sich immer an ihn erinnere".
Am 13.11.1972 fegte "Quimburga" mit Windstärke 14 über Norddeutschland, der innerhalb von anderthalb Stunden unermessliche Schäden in den Wäldern der Wildeshauser Geest anrichtete und ganze Wälder dem Erdboden gleich machte.
An diesen Sturm erinnern zahlreiche Gedenksteine im ganzen Land, von denen einige hier vorgestellt werden.
Lage der Steine

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Findlinge südwestlich der Visbeker Braut (-)

Wenn man von der Braut aus dem Brautweg ca. 5 Minuten nach Westen, Süden und wieder nach Westen folgt, liegen rechts im Wald drei Findlinge auf einer kleinen Lichtung. Sie wurden bei Aufräumarbeiten nach dem großen Sturm "Quimburga" 1972 (s.o.) dort abgelegt, der mittlere trug füher eine Inschrift, die an den großen Sturm erinnerte, und die heute nicht mehr zu erkennen ist.
Lage der Steine


Riesenfindling Stripenstein Steinloge, nordwestlich des Campingplatzes, (+)

Direkt am Feldrand nordwestlich vom Campingplatz "Bürgerpark" neben dem Restaurant "Visbeker Braut" liegt der größte Findling im Oldenburger Land. In älterer Literatur finden sich für ihn die Namen Stripenstein oder Trippenstein. 1896 war er 7,3 x 4,4 x 1,2 m groß.
Er hat ursprünglich mitten im Feld "beim Ellernbroke" gelegen und wurde vor mehreren Jahren an den Feldrand umgelagert. Diesen Transport hat er leider nicht unbeschadet überstanden und er besteht heute aus vielen Bruchstücken. Reste von Bohrlöchern zeugen auch von zahlreichen Versuchen, den Stein durch Sprengungen kleiner zu machen, was z.T. auch gelungen ist.
Der größte Brocken ist aber auch heute noch sehenswert, und man muss sich nur vor Augen halten, dass diese Kolosse während der Eiszeiten vom Eis von Norwegen in unsere Gegend transportiert worden sind.
In der Literatur habe ich folgende Daten gefunden: 6 x 7,3 x 2 m, 78 Tonnen, wobei ich vermute, dass sich diese Maße auf den ursprünglichen, unzerbrochenen Findling beziehen.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps


Findling Schnitgers Höhe, östlich von Ahlhorn (-)
Direkt neben dem Gasthaus Schnitgers Höhe,
zwischen Ahlhorn und dem Autobahnanschluss
Wildeshausen West liegt ebenfalls ein sehr
großer Findling.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps
 

 



Findlinge südlich von Schnitgers Höhe

Neben der Einfahrt zur Biogasanlage Schnitgers Höhe führt eine ehemalige Allee links am Feld vorbei nach Süden. Im südlichen Teil kurz vor der Autobahn stehen noch sehr schöne Bäume. Nach ca. 500 m liegen links 2 Findlinge, bei denen es sich vermutlich um Reste des Aufräumens nach dem großen Sturm von 1972 handelt.
Der Weg zum Stein mit Google-Maps 

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Findling bei Großenkneten-Hagel, westlich der Hageler Höhe (-)
Der oben rechts dargestellte, schöne Brocken liegt als Naturdenkmal
am Rand eines Feldes ca. 100m westlich der Hageler Höhe.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps

 

 

 


 

Findling in Sandhatten, mitten im Ort, (-)

In Sandhatten hat man im Ortszentrum auf einer kleinen Wiese einen riesigen Granit-Findling mit einer Informationstafel ausgestellt.
Dieser Tafel ist zu entnehmen, dass der Findling (wie viele andere seiner Art) während der Saale-Eiszeit vor 235.000 bis 125.000 Jahren aus einer Gegend zwischen dem östlichen Mittelschweden und Westfinnland zu uns transportiert worden ist. Das Granitgestein selbst ist natürlich viel, viel älter.
Der Findling wurde 1996 bei Bauarbeiten ausgebuddelt, hat 10,2 m Umfang und ist 22 Tonnen schwer.
Wenn so ein Findling ganz alleine in der Landschaft herumliegt, spricht man von sog. "solitären" oder "erratischen" Findlingen.

Der Weg zum Stein mit Google-Maps


Darüber hinaus gibt es eigentlich in jedem Ort goße Findlinge, die solitär als Gedenksteine oder in mehr oder weniger großer Menge als Kriegerdenkmäler, Grundstückseinfriedungen, Gebäudefundamente etc. dienen, und die nicht alle hier erwähnt werden können.

 
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C: Bernd Rothmann - Seite erstellt 2006, derzeitige Version Nr. 4 - zuletzt geändert 22.12.2012 - bisherige Besucher: