41. Großsteingräber im Kreis Plön - Kaköhl

für Interessierte: ein wenig wissenschaftlicher Hintergrund zu den Großsteingräbern --> hier klicken 
Grabbewertung: (+++) unbedingt ansehen, (++) sollte man gesehen haben, (+) wenn man schon mal da ist..., (-) nur für Fanatiker
 

239. Groß-Rolübbe (217)

240. Kaköhl I (218)

241. Kaköhl II (219)

242. Kaköhl III (220)

(die 200er Nummern hinter den Gräbern geben die offizielle Katalogisierung der Großsteingräber nach E. Sprockhoff wieder)


Die hier beschriebenen Großsteingräber im Landkreis Plön sind touristisch deutlich besser erschlossen und gepflegter als die in Ostholstein.


239. Großsteingrab Groß-Rolübbe,(+), Sprockhoff-Nr. 217

Es handelt sich um ein stark zerstörtes Hünenbett, bei dem alle verbliebenen Steine stark durcheinander geworfen wurden. Laut Sprockhoff soll die Länge etwa 20 m betragen haben. Das Grab wurde zwischen 1952 und 1953 zerstört. Der Hügel ist noch sehr gut zu sehen und thront hoch oben auf einer Hügelkuppe. Aber die ursprüngliche Kammer oder Einfassung ist nicht mehr zu erkennen.

Um zum Grab zu gelangen, fährt man von Nessendorf in Richtung Kletkamp, wobei es kurz vor Kletkamp nach links in Richtung L178 abgeht. Man folgt dieser Straße ca. 200 m, bis man den tiefsten Punkt erreicht. Dort muss man nach Nordosten am Wiesenrand entlang gehen, bis man im Süden auf einem Hügelkamm den Grabhügel mit seinem Bewuchs sieht. Durch die steil ansteigende Wiese geht es weiter zum Grab.

Position: Garmin: N 54° 14,662', O 10° 40,569', GoogleEarth: 54° 14' 39,81" N, 10° 40' 34,70" O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


240. Großsteingrab Kaköhl I = Buschkate I, östlich von Kaköhl, (++), Sprockhoff-Nr. 218

Die drei Großsteingräber von Kaköhl liegen dicht beieinander auf einer eingezäunten Wiese. Sie wurden 1967 unter Denkmalschutz gestellt.

Grab 1 ist ein trapezförmiges, 8 m langes Hünenbett, das an der einen Seite 8 und an der anderen 5,5 m breit ist. Die 6 x 1,5 m lange Kammer besitzt noch 4 der 6 Decksteine, sechs Trägsteinpaare und einen Abschlusstein. Die Kammer ist gut erhalten. Einige Tragsteine stecken noch tief in der Erde.


Von der B 202 zwischen Oldenburg und Kaköhl zweigt kurz vor Kaköhl ein Feldweg nach Süden ab. Diesem folgt man bis linker Hand die ausgeschilderte Wiese mit den Gräbern liegt.

Position: Garmin: N 54° 17,066’, E 10° 42,480’, GoogleEarth: 54° 17' 03,84" N, 10° 42' 28,91" O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps

Für Geocacher: In der Nähe dieser Großsteingräber gibt es den Geocache GC3HR4Y (www.geocaching.com)


241. Großsteingrab Kaköhl II = Buschkate II, östlich von Kaköhl, (-), Sprockhoff-Nr. 219

Grab II ist leider nur noch ein großer Steinhaufen, aus dem nicht mehr ersichtlich ist, wie das Grab ursprünglich einmal ausgesehen haben mag. Es liegt ca. 30 m westlich von Grab I.

Anfahrt siehe Grab I.

Position: Garmin: N 54° 17,067’, E 10° 42,445’,
GoogleEarth: 54° 17' 03,97" N, 10° 42' 26,83" O

Der Weg zum Grab mit GoogleMaps


242. Großsteingrab Kaköhl III = Buschkate III, östlich von Kaköhl (-), Sprockhoff-Nr. 220

Nur wenige Meter südlich von Grab I liegen die traurigen Reste von Grab III in der Wiese, wobei die Steine wild verstreut sind, und die ursprünliche Anlage nicht mehr zu identifizieren ist.

Anfahrt siehe Grab I.

Position: Garmin: N 54° 17,056', E 10° 42,484',
GoogleEarth: 54° 17' 03,72" N, 10° 42' 29,69" O
Der Weg zum Grab mit GoogleMaps

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zerstörtes Großsteingrab Högsdorf-Flehm

1953 fanden Grabungen an einem zerstörten Großsteingrab in Flem statt (Schweizerhof). Die Tragsteine waren zerschlagen und in seitlichen Gruben versenkt wurden. Der Boden der Kammer, deren Größe nicht mehr feststellbar war, war mit Steinplatten und Rollsteinen ausgelegt.

 
 
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C: Bernd Rothmann - Seite erstellt 2012, derzeitige Version Nr. 4 - zuletzt geändert 17.1.13 - Fotos von 2012 - bisherige Besucher: